• The Show must go on

  • The Cast, 9. Oktober 2022

  • Simon & Jan , 30. Oktober 2022

  • Ina Regen, 31. Oktober 2022

    Cover des aktuellen Albums »ROT«

  • Dr. Pop, 11. November 2022

  • Ukrainischer Folk trifft Jazz: LELÉKA am 24.November

  • BASTA auf Abschieds-Tour, 2. Dezember 2022

The show must go on – kleine kulturelle Leuchtfeuer für die dunklen Tage.

Liebe Freunde des Bernauer Kulturherbstes,

erfreulicherweise konnten wir im vergangenen Herbst trotz pandemiebedingter Einschränkungen alle 6 geplanten Konzerte realisieren. Ihr positives Feedback hat uns Mut und Lust gemacht, auch für den kommenden Herbst wieder in die Planungen zu gehen.

Der Ticketverkauf in unserem Public-Tickets-Shop.de hat begonnen.

Um von vornherein auf unliebsame Einschränkungen reagieren zu können, werden wir, wie im vergangenen Herbst, wieder Gruppen-Tickets für Personen aus einem Haushalt bzw. aus einer Freundschaft anbieten. Wir können Sie dann entsprechend den im Herbst festgelegten Regularien als Gruppe – wenn erforderlich – mit Abstand zur nächsten Gruppe platzieren. Eine individuelle Platzauswahl im Saalplan ist daher nicht möglich. Wir nehmen aber eine Bestplatzverteilung in der Reihenfolge des Bestelleinganges vor.

Wir wünschen Ihnen einen kulturreichen Herbst im Bernauer Ofenhaus und in der Stadthalle Bernau.

Stand: 13.9.2022

Sonntag, 9. Oktober 2022 | 19.30 Uhr
Ofenhaus am Gaswerk | Weinbergstraße 3

The Cast, »Rockstars der Oper«

Pop, Oper

Seriöser Operngesang als unterhaltsamer Spaß?

TheCast, die junge, international besetzte Opernband mit
Klassik-Spitzenausbildung, belebt mit frischer Herangehensweise und feinsinnigem Humor Werke von Mozart, Verdi und Co. so, wie sie geschaffen wurden: als aufregend, lustig, kritisch-sinnliche Geschichten. Derart rocken sie heilige Arien abseits von steifen Klischees so mitreißend zu Popsongs, dass einem die Ohren wackeln. Wo immer die aus den USA, Kanada, Chile, China und Deutschland stammenden Künstler auftreten, bringen sie das Publikum zum Lachen, Klatschen und Kreischen, wenn sie zwischen den atemberaubend dargebrachten Liedern und Arien über sich und auch über ihre persönlichen Lieblings-Bühnen-Pannen erzählen.

The Cast erinnern tatsächlich mehr an eine Popband, als an traditionelle Vokalartisten aus Oper und Operette… „Dein ist mein ganzes Herz” aus Franz Lehárs Operette „Das Land des Lächelns“ ist inszeniert wie ein Song auf einer Tour der Backstreet Boys zu ihren besten Zeiten.

– Tagesspiegel Berlin

Sonntag, 30. Oktober 2022 | 19.30 Uhr
Ofenhaus am Gaswerk | Weinbergstraße 3

Simon & Jan
»Alles wird gut«

Du fühlst dich müde? Du bist überfordert und erschöpft von der Welt da draußen und dein Körper taumelt wie auf Autopilot durch den alltäglichen Wahnsinn? Du bist manchmal wie gelähmt von der geballten Blödheit, die dir täglich aus deinem Tablet ins Gesicht springt? Alles wird gut.
Du denkst, die Welt könnte einfach mal von dieser Japanerin aufgeräumt werden, dieser Bestsellerautorin? Und bei dir könnte sie dann gleich weitermachen? Es strengt dich jetzt schon an, diesen Text zu lesen und wenn dieser Satz hier nicht bald endet, bist du raus?
Alles wird gut.
Du hast es satt, deiner eigenen Spezies beim Versagen zuzusehen? Es regt dich auf, dass wir uns bei all den Herausforderungen in der Welt immer noch mit dieser Nazikacke abgeben müssen? Du willst einfach nur warme Wollsocken und mit deinem Buch ins Bett? Du gehst auf die 40 zu und denkst darüber nach, zurück zu deinen Eltern zu gehen? Du ziehst deine Lebensbilanz und das einzige, das bleibt, ist Eierkuchen? Alles wird gut.
Du bist nicht allein. Simon & Jan werden dir helfen. Wir treffen uns regelmäßig in größeren Gruppen, vielleicht auch in deiner Stadt. Aber Vorsicht – es könnte süchtig machen. Wir beginnen mit den Grundlagen: Einatmen. Ausatmen. Aaaaah, tut das gut!
Wir finden langsam unsere innere Ruhe und dann machen wir gemeinsam kaputt, was uns kaputt macht.
Denn Simon & Jan sind gekommen, um uns zu retten. Mit ihrem neuen Programm lösen sie die Probleme der Menschheit – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Montag, 31. Oktober 2022 | 19.30 Uhr
Ofenhaus am Gaswerk | Weinbergstraße 3

Ina Regen, »rot«

Duo Konzert
Mit ihrer Debütsingle „Wie A Kind“ eroberte die Singer-Songwriterin ihr Heimatland Österreich binnen kürzester Zeit. Als erstes, fast naives »Hallo« lädt Ina Regen im November 2017 ihren ersten Song auf YouTube hoch. Kein Label, kein Management, keine Marketing- oder Promotionstrategie. Nur eine Künstlerin, die endlich den Mut findet, ihre eigene Musik zu machen. „Wie a Kind“ überraschte über alle Genres und Formate hinweg. Platz #1 der iTunes Charts, landesweites Airplay und mittlerweile mehr als vier Million Views auf dem dazugehörigen YouTube-Video sprechen eine deutliche Sprache.

Und der Erfolg hält an. Im November 2018 veröffentlichte die Sängerin und Pianistin ihr erstes Album „Klee“. In ihrem nativen, österreichischen Dialekt singt die Grieskirchenerin gefühlvoll und sanft über Heimat, Ferne und alles dazwischen. „Ich bilde in meinen Liedern das Leben so ab, wie ich es erlebe.“, beschreibt die Sängerin und Pianistin ihre Musik. Neben einem Gold Award wird „Klee“ im Folgejahr mit den Amadeus Award für das „Album des Jahres 2019“ ausgezeichnet.

Während Ina Regen in ihrer Heimat bereits eigene ausverkaufte Konzerte spielt, steht sie im August 2019 erstmals als Support für die französische Sängerin ZAZ auf deutschen Bühnen und tourte im November und Dezember mit Gregor Meyle.

Am 12. März 2021 erschien ihr zweites Album „Rot“, das Ina Regen im Oktober desselben Jahres auf ihrer ersten eigenen Deutschland-Tour präsentiert. Mit ihrer kristallklaren Stimme, ihrem oberösterreichischen Dialekt sowie der wohltuenden Wärme ihrer Erzählungen verzauberte sie das Publikum und eroberte die Herzen der Zuhörer:innen im Sturm.

Mit „Immer no da“ gibt Ina Regen nach der Single „Wie du“ einen weiteren Vorgeschmack auf ihr drittes Studioalbum, an dem sie derzeit auf Hochtouren arbeitet.

Freitag, 11. November 2022 | 20:00 Uhr
Stadthalle am Steintor | Hussitenstraße 1

Dr. Pop
»Hitverdächtig«

Kann man ernsthaft einen Doktortitel in Popmusik machen? Ja! Und was macht man dann damit? Comedy und Kabarett. Dr. Pop ist Arzt fürs Musikalische. Er therapiert mit Musiksamples und faszinierenden Musikfakten.
Dr. Pop hat Medienwissenschaften und Popmusik studiert. In den vier großen Popmusikmetropolen dieser Welt: Manchester, Liverpool, Paderborn und Detmold. Anschließend promovierte er zu den Themen Terrorismus und Orientalismus in der Popmusik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er stand dabei sechs Jahre unter Polizeischutz. Er dachte zunächst wegen der Sprengkraft seiner Thesen, aber es lag daran, dass die Privatwohnung von Angela Merkel Tür an der Tür zu seinem Musikinstitut war.

Dr. Pop steht auf der Bühne, produziert Videos und ist als Radio Comedian regelmäßig bei hr1 und radioeins vom RBB zu hören. Seine wöchentliche Kolumne „Dr. Pops Tonstudio“ wurde von der Jury des Grimme-Instituts für den Deutschen Radiopreis als „Beste Comedy“ nominiert. Auftritte u.a. bei NightWash, im Quatsch Comedy Club, Kabarett-Theater „Die Wühlmäuse“ und im Seniorenzentrum Charlottenburg.
In seinem Solo-Live-Programm „Hitverdächtig“ entschlüsselt Dr. Pop, mit welcher Musik man eine Party, eine Beziehung und auch ein Leben retten kann. Das Publikum bekommt verblüffend komische Antworten auf Fragen wie: Welche Musik kurbelt die Libido oder die Motivation zum Sport an? Welche Musik macht schlau und welche geistig taub? Warum beißen sich Termiten doppelt so schnell durchs Holz, wenn sie Heavy Metal hören? Und wieso sitzen heutzutage an einem Hit zehn Leute am Laptop und nicht mehr einer an der Gitarre? Er feuert in seiner Show Samples vertrauter und neuer Hits der Musikgeschichte ab – aus dem Hiphop, Rock, Pop, Schlager über die Klassik bis hin zum Jazz. Dr. Pop macht hörbar: zu jeder Lebenssituation gibt es den richtigen Hit.
Hitverdächtig – Die Musik-Comedy-Stand-up-Show für alle, die Musik lieben oder noch damit anfangen wollen

Donnerstag, 24. November 2022 | 20.00 Uhr
Ofenhaus am Gaswerk | Weinbergstraße 3

Leléka, »Sonce u Serci = Sonne im Herzen«

Es war ein besonderer Moment. Burghausen im März 2018, Wackerhalle, LELÉKA betraten die Bühne. Am Vorabend war die Band zum Sieger des Internationalen Nachwuchs-Jazzwettbewerbs gekürt worden. Nun konnte sie beweisen, dass die Musiker über das Feuerwerk eines Kurzkonzertes hinaus in der Lage waren, in einer großen Halle ein Publikum zu bezaubern, das sie noch nicht kannte. Es wurde ein Triumph. Denn der ukrainischen Sängerin Viktoria Leléka und ihren drei Mitstreitern gelang es, die Menschen zu beglücken, mit Liedern, die ihre Gegenwart im Jazz der Moderne hatten, ihre Wurzeln aber in der Volksmusik der Ukraine. Bald folgten weitere Wettbewerbe, weitere Erfolge, und so wurde klar, dass die Band, die sich 2016 in Berlin zusammengefunden und bereits beim 6. Global Music Contest creole 2017 in Berlin als Sieger geglänzt hatte, einen Platz in der europäischen Jazzszene für sich beansprucht. Beim Jungen Münchener Jazzpreis 2019 belegte die Band den zweiten Platz.

Wobei Jazz die Idee nur teilweise trifft, die hinter der Musik steht. Er ist die gestalterische Basis, rhythmisch und formal auf der Grundlage improvisierender Freiheit. Harmonisch jedoch finden sich kammerjazzige und folklorehafte Elemente. Melodisch, in der Artikulation und Phrasierung folgt Viktoria Leléka klar und markant volksmusikhaften Vorbildern ihrer ukrainischen Heimat. Für sie ist es das Zentrum der Musik und das macht auch deren Strahlkraft aus. Denn es geht nicht um eine Färbung, sondern um eine Verbindung der Traditionen, bis hinein in die Feinheiten der Emotion, die ihre Stimme auch über die Sprache hinaus vermittelt. Von Anfang an haben ihr der Bassist Thomas Kolarczyk und der Schlagzeuger Jakob Hegner bei der Umsetzung des Konzepts geholfen, seit 2019 gehört außerdem der Pianist Povel Widestrand zum Team von LELÉKA (was auf deutsch übrigens „Storch“ bedeutet, ein ukrainisches Symbol für Frühling, Glück).

Das Kulturherbst-Team ist begeistert von der Musikalität und Intensität der 4 jungen Musiker. Gleichzeitig sind wir voll Neugier auf die sehr indiviuelle Interpretation traditioneller ukrainischer Volkslieder durch dieses europäische Ensemble.

„Eine Stimme mit Aura und einem hellen, weichen Klang voll fesselnd natürlicher Kraft. Ganz archaische und starke menschliche Botschaften hatte das Konzert dieser Band zu bieten – und nach dem Antikriegsstück verharrt das Publikum 20 Sekunden in atemloser Stille. Wenn Musik das schafft, noch dazu in einem Saal für über 1.000 Zuhörer, wie der Wackerhalle in Burghausen, dann hat das seine Gründe.“
BR Klassik

Freitag, 2. Dezember 2022 | 20.00 Uhr
Ofenhaus am Gaswerk | Weinbergstraße 3

BASTA, »Eure liebsten Lieder«

Als basta vor mehr als 20 Jahren mit Kneipenkonzerten vor Freunden und Freunden von Freunden begann, rechnete niemand (am allerwenigstens die Band selbst) damit, dass aus den Vokal-Enthusiasten von einst eine der bekanntesten A-cappella-Bands Deutschlands werden würde. Und eine der beliebtesten. Denn basta schafft es jeden Konzertabend erneut, die großen Fragen des Lebens in unterhaltsame, musikalische Preziosen zu fassen und begeistert damit ihr junges wie altes Publikum. Seit mehr als zwei Dekaden und mittlerweile neun Alben.

„Eure liebsten Lieder“ heißt BASTAs neue a-cappella-Show, und der Name ist Programm: Denn seit so langer Zeit versorgen die fünf Sänger ihre begeisterten Fans mit immer neuen Lieblingsliedern, dass ihr treues wie neues Publikum sich aus diesen jetzt die allerliebsten aussuchen darf. Wunschkonzert also, allabendlich!

Damit ist es in puncto Interaktion natürlich nicht getan, denn zu einem echten basta-Konzert gehören neben den treffsicheren Stimmen bühnenseits auch die begeisterten Chöre aus dem Auditorium. Dabei gilt wie immer: alles kann, nichts muss. Wobei folgende Prognose gewagt sein darf: wenn die basta-Jungs ihre Hits aus 20 Jahren auspackten, das Publikum ihren Trennungs-Klassiker „Bindungsangst“ anstimmen lassen, es mit ihrem Büroshanty „Cut, copy & Paste“ in die unendlichen Weiten eines Großraumbüros entführen oder mit „Reggaeton im Altersheim“ in eine tanzfreudige Geriatrie, dann ist Gegenwehr ziemlich nutzlos.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst, und das gilt nicht für die klassischerweise früh vergriffenen Tickets, sondern auch für die Mit-Gestaltung des Konzertabends. Auch wenn Abend für Abend das Applausometer eingeschaltet werden wird, um spontane Ur-Wahlen abzuhalten, erhöht sich die Chance auf kreative Mitbestimmung, wenn man der Band via Instagram und Facebook Eingaben macht. Die Umfragen laufen bereits, also hurtig!

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