• Pasquale Aleardi & die Phonauten: 29.+30.01.2021

The show must go on – Kultur in Corona-Zeiten?!

Ein Anfang ist gemacht! Nach unserem gelungenem Herbst-Auftakt mit Bukahara und den Trouble Notes Open Air im Bernauer Stadtpark, und dem sehr intimen Konzert mit Piaf Royal in der Ofen-Bar wissen wir: Auch unter Coronabedingungen können Konzerte Freude machen! Natürlich wird der diesjährige Kulturherbst ein anderer sein als in zurückliegenden Jahren. Trotzdem glauben wir daran, dass – mit breiter Unterstützung durch Sponsoren und Förderer –  Veranstaltungen im Freien und kleine aber feine Konzerte und Lesungen mit einem begrenzten Publikum unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln stattfinden können. Leider wurde nun wieder für vier Wochen Kultur-Diät verordnet. Die Konzerte mit Pasquale Aleardi und den Phonauten sind dem leider kurzfristig zum Opfer gefallen. Aber wir haben bereits zwei Ersatztermine gefunden und hoffen auf einen kulturarbeitsreicheren Januar!

27. September 2020 | 18.00 Uhr | Ofenhaus Bernau, Weinbergstraße 3

Piaf royal, »La vie en rose«

Das Duo „Piaf Royal“ (Akkordeon/Gesang) interpretiert französische Chansons der vierziger und fünfziger Jahre. Die Berliner Akkordeonistin Sirid Heuts und die französische Sängerin Caroline du Bled entführen das Publikum charmant und voll Leidenschaft in die kleinen Gassen von Paris.
Die Piaf trat mit ihrem „La vie en rose“ 1946 erstmals auf der Bühne auf und sang sich schnell in die Herzen ihrer Fans.
Ihre Chansons von Liebe und Abschied, von Aufstieg und Fall haben sie zur Legende werden lassen. 2020 wäre sie 105 Jahre alt geworden. In dem abwechslungsreichen Programm der beiden Musikerinnen wird der Zuschauer Teil des Geschehens und erlebt hautnah nicht nur die vielfältige Musik, sondern er erfährt auch Überraschendes und Berührendes aus dem Leben des „Spatzen von Paris“. Von der sparsamen Interpretation ihrer frühen Straßenlieder bis hin zum fulminanten „Padam“ – Caroline du Bled beherrscht alle Nuancen der Interpretation des Repertoires der Piaf, ob als schelmische Rotzgöhre oder als dramatische Chansonneuse und zieht das Publikum mit ihrer fesselnden Moderation und ihrem charmanten französischen Akzent von der ersten Sekunde an in ihren Bann.
Sirid Heuts virtuoses und leidenschaftliches Akkordeonspiel erschafft die Atmosphäre eines Pariser Hinterhof-Cafés. Sie unterstreicht zart und zerbrechlich den Gesang, kann aber auch kraftvoll als ganzes Orchester den Raum fluten.

A B G E S A G T | wegen Erkrankung einer Haupdarstellerin

Die Joe Cocker Story

Wegen schwerer Erkrankung einer Hauptdarstellerin (kein Corona) werden die beiden geplanten Shows abgesagt und auf einen noch unbestimmten Termin in das Jahr 2021 verschoben.
Die Ticketgelder werden erstattet. Bitte schicken Sie uns eine Mail an: info@public-berlin.de

Sein Stern ging weltweit 1969 beim legendären Woodstock Festival auf. Sein Leben danach, ein einziges Auf und Ab. Er gehörte gefühlt zum „Club 27“, doch entgegen aller Erwartungen, sei es vom Management, der Musiker oder des Publikums: Cocker überlebte! Er überlebte trotz Drogen und Alkoholexzessen, er überlebte alle musikalischen Trends, stand immer wieder auf und eroberte mit seiner unglaublichen Reibeisenstimme Generationen von Fans. Was hat diesen Mann aus der englischen Stahlstadt Sheffield zu dem gemacht, was er war und ist? Eine Legende.

In der Hommage „Die Joe Cocker Story“ wird versucht die Fragen um diese Legende mit seinen weltweit bekannten Songs und Szenen aus seinem Leben zu beantworten. Hauptdarsteller und „Gesangszwilling“ Chris Tanzza, Kopf und Sänger der bundesweit bekannten Kultsoulband „Die Komm´Mit Mann!s“, hat seine Band und die Sängerinnen und Schauspielerinnen Katja Kutz und Silke Cosmar dabei. Auch alle anderen „KOMMs“, Ziggy Horn, Tom Bargel, Jörn Brackelsberg & Thomas Victor stellen ihr schauspielerisches Können unter Beweis. Freut Euch darauf, wenn Chris sich in einer Art Metamorphose in Joe Cocker verwandelt, der liebe Ziggy zum arroganten „Mad dogs an´English Man“-Gitarristen Leon Russel mutiert, Tom den schleimigen Manager Anthonie Dee gibt. Tanzza´s, laut Presse „die schwärzeste weiße Stimme Deutschlands“, und Cockers Wege kreuzten sich oftmals. Seit seinem 18. Lebensjahr lehnte er, praktisch jährlich, alle Angebote in Richtung „deutscher Joe Cocker “ ab, auch wenn er Jahre später mit dem deutschen Produzenten Cockers in den legendären Maarwegstudios der EMI arbeitete. Für die amerikanische Filmindustrie sang er Demosongs für Joe, in der TV-Werbung kamen sie sich, im „alkoholischen Segment“ einige Male „in die Quere“. Für diese Story und zu Ehren Joe Cockers hat er sich überzeugen lassen. „Chris Tanzza spielt nicht Joe Cocker, er ist es“.

Verpackt in eine Geschichte, die das extreme Auf und Ab eines stets um sein Leben und seine Karriere kämpfenden Stars real aufzeigt, entsteht eine perfekte Illusion. Dieser Darstellung Leben einzuhauchen, musikalisch wie schauspielerisch, stellt sich die Musikrevue „Die Joe Cocker Story“, wozu es wenig Bühnenbild und Requisite bedarf. Dem Besucher wird Wissenswertes aus dem Leben von Joe Cocker dargestellt und selbst eingefleischte Fans werden mit Hintergrundinformationen aus der Historie des Weltstars überrascht. Freut Euch auf ein Eintauchen in die Zeit von Woodstock, Love and Peace und geht mit uns den Weg von Good Old Joe Cocker über die 80er, 90er bis ins neue Jahrtausend.

29.+30. Januar 2021 | 19.30 Uhr | Stadthalle Bernau, Hussitenstraße 1

Pasquale Aleardi und die Phonauten

Die Fans von Pasquale Aleardi wissen natürlich schon, dass er nicht nur ein international erfolgreicher Schauspieler, sondern auch ein hervorragender Sänger und Entertainer ist. Seine Wandlungsfähigkeit stellte der Schweizer mit italo-griechischen Wurzeln in über 80 TV- und Kinoproduktionen wie beispielsweise “Resident Evil”, “Keinohrhasen”, “Gotthard” oder für die ARD in einer eigenen Krimireihe, der Verfilmung der Bestseller-Romane als “Kommissar Dupin” unter Beweis. Spätestens seit seinem Engagement am New Yorker Broadway im Musical „Chicago“ setzt er seine Leidenschaft für die Musik erfolgreich in Szene. Mit seiner Band „Pasquale Aleardi & Die Phonauten“ zelebriert er „Antidepressionsmusik“, eine mitreissende Mischung aus Soul, Pop und Funk. Die deutsch getexteten Eigenkompositionen offenbaren charmante Doppelbödigkeit: gut gelauntes Augenzwinkern veredelt den tiefsinnigen Blick auf Zwischenmenschlichkeiten. Aber weil Aleardi und die Phonauten Jörg „Spike“ Hamers und Marc „Mary“ Leymann nicht nur exzellente Musiker, sondern auch grossartige Entertainer sind, hat ein Abend mit diesem Trio einen nicht zu verschweigenden Nachteil: Er ist immer zu schnell vorbei….

Karten
ab 19,50 €

Piaf royal
A U S V E R K A U F T

Pasquale Aleardi & die Phonauten

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