• The Show Must Go On – Bernauer Kulturherbst 2020

  • Bukahara

    5. September | 20.30 Uhr im Stadtpark Bernau

  • The Trouble Notes

    5. September | 19.30 Uhr im Stadtpark Bernau

The show must go on – Kultur in Corona-Zeiten?!

Kurz vor den Sommerferien schöpfen wir Hoffnung, dass wir auch in diesen verrückten Zeiten ein wenig für die Kultur planen können und dürfen. Natürlich wird der diesjährige Kulturherbst ein anderer sein als in zurückliegenden Jahren. Trotzdem glauben wir daran, dass – mit breiter Unterstützung durch Sponsoren und Förderer –  Veranstaltungen im Freien und kleine aber feine Konzerte und Lesungen mit einem begrenzten Publikum unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln stattfinden können. Auch beabsichtigen wir den traditionellen Bernauer Kulturherbst räumlich (wir nutzen vielfältige Örtlichkeiten) und zeitlich (bis in das Frühjahr) ein wenig auszudehnen.

Unseren Auftakt werden wir am 5. September open Air im Bernauer Stadtpark haben. Dort nutzen wir am ersten September-Samstag eine vom Siebenklang-Festival errichtete Freiluftbühne, die von den Bernauer Musikfestspielen parallel am Freitag und Sonntag bespielt wird.

Damit können wir uns einen lang gehegten Live-Wunsch erfüllen. Erstmal bringen wir die großartigen Live-Formationen Bukahara und The Trouble Notes auf eine Bühne. Inselleuchten-Fans durften sich 2917 bzw. 2018 in Marienweder bereits von deren Qualitäten überzeugen. Der Bernauer Stadtpark bietet bei maximal  800 Besuchern ausreichend Platz, um im eigenveranstwortlich, maßvollen Konzertgang, mit entsprechendem Abstand und dennoch höchstem musikalischen Genuss, ein besonderes Knzerterlebnis ohne Ängste wahrnehmen zu können.

Für das spätere Herbstgeschehen sind bereits verschiedene Veranstaltungsformate in Planung. Wir warten aber aktuell noch ein wenig die Entwicklungen und Verordnungen für Indoor-Konzerte ab, um konkrete Termine und Veranstaltungsorte festzulegen. Der Trend wird in diesem Jahr hin zu Veranstaltungen mit maximal 100 Besuchern gehen. Wir werden Sie entsprechend auf dem Laufenden halten.

5. September 2020 | 19.30 Uhr | Stadtpark Bernau, open Air

The Trouble Notes

The Trouble Notes, das Enfant-Terrible aus Berlin, hat sich zum Ziel gesetzt, fernab von Grenzen ihre eigene Definition von Musik und Musikdasein zu leben. Zu dritt bereisen sie die Welt und ihre Wanderlust spiegelt sich auch in ihren Kompositionen wider. Mit Violine, Gitarre und Percussion-Beats kreieren die Virtuosen eine performancereiche Instrumentalmusik, die traditionelle Elemente aus Klassik, Gypsy, Flamenco und Jazz mit den Trends des 21. Jahrhunderts vermischt, oder wie sie es nennen: World Indie Fusion.
Ohne Sprachbarrieren und mit über 200 Shows im Jahr, egal ob als Straßenmusiker oder Festival Headliner, erspielen sich die Trouble Notes Publikum um Publikum. Ihre Musik erzeugt Visionen, erzählt die Geschichten der drei Musiker und der Menschen, die ihnen auf ihren Reisen begegnet sind. Dazu braucht sie keine Worte. Sie schafft das von ganz allein.
Sie eröffnen hoch energetisch diesen beschwingten Spätsommerabend.

5. September | 20.30 Uhr | Stadtpark Bernau, open Air

BUKAHARA

Vier Künstler, drei Kontinente, ein gemeinsamer Nenner. Ihre Musik erscheint wie ein Manifest der puren Lebensfreude. Was Bukahara auf ihren Konzerten abliefern, zeugt von einer Band, die sich nicht nur auf musikalischer, sondern auch auf menschlicher Ebene gefunden hat. Doch ist es auch die Fusion verschiedener Musiktraditionen, der eigensinnige Kompositionsstil und die hingebungsvolle Verzahnung von Handwerk und Leidenschaft, die Bukahara zu dem machen, was sie sind: ein Juwel der deutschen Popkultur.

Vor zehn Jahren, als die Viererbande neben Straßenmusik noch Jazz in Köln studierte, ging die Reise unter dem Namen Bukahara los. Seitdem haben sich die vier Freunde mit scheinbar barfüßiger Leichtigkeit vom Straßenrand zum Headliner von großen Festivals und internationalen Konzerten hochgespielt. Nichtsdestotrotz ist das Quartett seiner unkonventionellen Ader treu geblieben und hat sich seine musikalische Neugier stets beibehalten.

Passend zu ihrem rätselhaften Bandnamen – der in keinem Wörterbuch der Welt zu finden ist – lässt sich ihre Musik in keine Schublade zwängen. Mit dem Einsatz von Geige, Kontrabass, akustischer Gitarre, unterschiedlichster Perkussion und Posaune spazieren die Multiinstrumentalisten nonchalant von Genre zu Genre ohne sich aktuellen Trends anzupassen. Die musikalische Vielseitigkeit zeigt sich nicht zuletzt dann, wenn die Geige zur Mandoline wird, das Sousaphon den Bass übernimmt und der Sänger auf einmal von der Gitarre zum Schlagzeug wechselt.
Dabei finden sich ruhige Folk-Balladen ebenso im Repertoire wie wild tanzbare Klangexplosionen mit osteuropäische anmutenden Klängen, türkischen Rhythmen oder Fragmenten nordafrikanischer Musik. Getragen von den Melodien der leicht rauen, markanten Stimme des Leadsängers verflechten sich Sounds aus aller Welt zu klugen, stimmigen Arrangements. Die Stücke sind komplex und von hoher Virtuosität, bleiben jedoch stets tanzbar und zugänglich. Das Resultat ist eine eingängige, aber nicht minder raffinierte Popmusik.

Bukahara
Support: The Trouble Notes

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